Lindenschule: ein neuer Name für die GGS Rahser
Die Städtische Gemeinschaftsgrundschule Rahser steht vor einer bedeutenden Veränderung: Ab dem Schuljahr 2026/2027 wird sie den neuen Namen „Lindenschule“ tragen. Dieser Schritt markiert nicht nur eine formale Umbenennung, sondern auch eine bewusste inhaltliche Neuausrichtung und Stärkung der gemeinsamen Identität.
Wie die Rheinische Post berichtet, wurde die Entscheidung kürzlich im Ausschuss für Schule und Bildung der Stadt Viersen getroffen. Der Stadtrat muss dem Beschluss am 12. Mai noch zustimmen, was jedoch als Formsache gilt.
Ein Name aus der Schulgemeinschaft heraus
Der neue Name ist das Ergebnis eines demokratischen Prozesses innerhalb der Schulgemeinschaft. Schulleiterin Brigitte Ullrich erläuterte im Ausschuss, dass sich die Schulkonferenz zunächst auf zwei Vorschläge verständigt hatte: „Lindenschule“ und „Sonnenschule“. Beim anschließenden Schulfest wurde abgestimmt – mit einem knappen, aber eindeutigen Ergebnis von 212 zu 192 Stimmen zugunsten der „Lindenschule“. Diesem Votum folgte auch die Schulverwaltung in ihrem Vorschlag an den Ausschuss.
Verbindung zu den Leitideen der Schule
Die Linde steht für die Leitideen der Schule: individuell, gemeinsam und inklusiv.
- Die Wurzeln stehen für die Leitideen individuelle, gemeinsam, inklusiv – das worauf alles aufbaut.
- Der Stamm symbolisiert die Gemeinschaft, die alle trägt und stärkt.
- Die Äste und die Krone stehen für die Entwicklung der Kinder, die im Laufe ihrer Schulzeit ihre Fähigkeiten entfalten und wachsen.
Das gemeinsame Ziel: Zusammen wachsen wir hoch hinaus.
Ein Blick in die Geschichte
Die heutige Gemeinschaftsgrundschule Rahser entstand im Jahr 2011 durch den Zusammenschluss der Katholischen Grundschule St. Notburga im Rahser und der Städtischen Astrid-Lindgren-Schule im Robend. Mit dem neuen Namen wird nun ein weiteres Kapitel in der Schulgeschichte aufgeschlagen – eines, das die gewachsene Gemeinschaft sichtbar macht und gleichzeitig den Blick in die Zukunft richtet.
Mit der „Lindenschule“ erhält die Schule nicht nur einen neuen Namen, sondern ein starkes Symbol für das, was sie ausmacht: eine lebendige, vielfältige und von gegenseitigem Respekt geprägte Gemeinschaft, in der Kinder gemeinsam lernen und wachsen.
In einem poetischen Bild lässt sich dies so zusammenfassen:
„Die Linde steht in der Mitte – als Baum der Gemeinschaft, der Gerechtigkeit und des Herzens. Sie lädt ein zum Zuhören, Verweilen und zum achtsamen Miteinander.“





